Überwachungskameras - Sinnvoll, oder ein Eingriff in unsere Privatspähre?

Viele Kommunen und Städte in Deutschland sind heutzutage im öffentlichen Raum mit Überwachungskameras ausgestattet. Hinsichtlich rechtlicher Fragen und Erfolgen ist diese Maßnahme aber noch umstritten. Nicht nur Überwachungskameras Berlin, sondern auch in kleineren Städten wie Mannheim findet man viele Exemplare. In Mannheim wurde bereits im Jahr 2000 darüber nachgedacht, immer mehr Plätze mit Überwachungskameras auszustatten. Der Hintergrund war, dass sich immer mehr kriminelle Überfälle ereigneten. Das Ziel bestand demnach darin, durch die Videoüberwachung mehr Kriminalfälle aufklären zu können. Insbesondere in den belasteten Gebieten sollte die Kriminalitätsrate dadurch automatisch gesenkt werden.

Zunächst mussten aber die rechtlichen Voraussetzungen geklärt werden. Aufnahmen müssen demnach spätestens nach 4 Wochen gelöscht werden. Im Juni 2001 wurden dann bereits die ersten Anlagen aufgestellt. Vor allem an Orten wie dem Drogenstrich oder an der Rauschgift-Kontaktszene wurden Kameras aufgestellt. Die Polizei definierte drei oberste Ziele mit den Überwachungsmaßnahmen. Das höchste Argument war, dass Straftaten im Vorfeld verhindert werden sollen. Das Entdeckungsrisiko für potentielle Verbrecher sei dann nämlich viel zu groß und einige von Ihnen würden sich erst gar nicht mehr trauen. Die Bürger sollten sich also wieder sicherer in ihrer Stadt fühlen. Des Weiteren galt als Ziel, die Erkennung von Straftätern, den Taten und Gefahrenlagen.

Man könne Fahndungsansätze gewinnen und beweissichere Festnahmen sichern. Die Überwachungsanlage sollte aber auch dabei helfen, noch effizienter zu arbeiten, sodass es zu kürzeren Interventionszeiten komme. Das alles wurde der Öffentlichkeit im Vorfeld vorgestellt. Der Haken an der Sache ist, dass die Kameras öffentlich aufgestellt und demnach nicht verdeckt werden dürfen. Das macht es Tätern wiederum leichter, wenn sie eine kriminelle Tat planen. Die Standorte wurden sogar in den Medien verbreitet, sodass Kriminelle nach wie vor ein leichtes Spiel haben. Die Kameras müssen eine Reihe von technischer Anforderungen erfüllen, um der Polizei verwertbare Aufnahmen zu liefern. Demnach müssen die Kameras schwenken und sich neigen können. Obendrein müssen Bilder gezoomt werden, damit man Täter besser erkennen kann.

Dank eines 210 Millimeter Objektives können Bilder noch auf eine Entfernung von 80 Metern scharf gestellt werden, sodass Personen erkannt werden können. Bei Nacht müssen die Kameras außerdem auch ohne Licht klarkommen. Zudem müssen sie beheizbar sein, damit die Front nicht beschlagen kann oder sich Kondenswasser bildet. Scheibenwischer sorgen zusätzlich dafür, dass bei Regen ein klares Bild entsteht und die Kameras einfach gereinigt werden können. Man muss kein Profi sein, um nun zu wissen, dass das Ganze eine Menge Geld kostet.

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